Home  ::  Kontakt  ::  Druckansicht  ::  LogIn
DVFB - Deutscher Vieh- und Fleischhandelsbund e.V.
Haus der Vieh- und Fleischwirtschaft
Adenauerallee 176 • 53113 Bonn • Tel.: 02 28 / 28 07 93 • Fax: 02 28 / 21 89 08
DVFB DeutschDVFB English
DVFB - Deutscher Vieh- und Fleischhandelsbund e.V.
DVFB - Info
» Aktuell
» Über uns
» Verband
» Termine
Links
» Bundesfachschule
» Landesverbände
» U.E.C.B.V.
Mitgliederbereich
» Interna
» Schnellinformation
Website
» Kontakt
» Impressum
» Haftungsausschluss
Zum Anzeigen von
PDF Dokumenten:

Get Adobe Reader
Mit dem RSS-Feed
des DVFB e. V. auf dem
Laufenden bleiben:

RSS-Feed
Ihr Weg zu uns...
(Nur für Mitglieder)
Ihr Weg zu uns
Wir helfen Ihnen
bei Ihrem
Internetauftritt

CMS
EU-Dienstleistungsrichtlinie

Am Mittwoch passierte eine der wichtigsten Gesetzesinitiativen der letzten Jahre die letzte parlamentarische Hürde: die EU-Dienstleistungsrichtlinie. Sie soll in der vom Parlament verabschiedeten Fassung für einen echten Binnenmarkt für Dienstleistungen sorgen, ohne dabei Sozial-Standards zu untergraben.

Das Parlament verabschiedete am Mittwoch mit großer Mehrheit einen Kompromissentwurf der sogenannten Dienstleistungsrichtlinie, die bürokratische Hindernisse und diskriminierende Regelungen abbauen soll, um es Handwerkern, Freiberuflern und anderen Unternehmern zu erleichtern ihre Leistungen im europäischen Ausland anzubieten.

Vor allem Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberale (rund 80 Prozent der Abgeordneten) folgten der Empfehlung des Binnenmarktausschusses, keine inhaltlichen Änderungen mehr am Text des Ministerrates vorzunehmen, da dieser weitgehend dem vom Parlament in erster Lesung verabschiedeten Entwurf entspreche.

Parlament erreichte Streichung des „Herkunftslandprinzip"

Das Parlament hat weit reichende Änderungen durchsetzen können: Insbesondere werden nach dem jetzt verabschiedeten Richtlinien-Entwurf die rechtlichen Regelungen des Landes angewendet, in dem die Dienstleistung erbracht wird – und nicht die des Herkunftslandes („Herkunftslandprinzip"), wie es der ursprüngliche Entwurf der sogenannten Bolkestein-Richtlinie vorgesehen hatte. Auch wurden verschiedene soziale und gemeinnützige Dienstleistungen von der Liberalisierung ausgenommen.

Die Berichterstatterin, die deutsche SPD-Abgeordnete Evelyne Gebhardt, betonte, dass es durch gute Zusammenarbeit aller Kräfte dem Parlament gelungen sei, eine „Symbiose zwischen den Interessen der Arbeitnehmer, der Verbraucher und der Wirtschaft“ zu erreichen. Durch die Abkehr vom Herkunftslandprinzip sei es gelungen, „die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen und einen ungesunden Wettbewerb zwischen den Sozialsystemen der Mitgliedsstaaten zu verhindern“.

Für die Fraktion der Europäischen Volkspartei und Europäischer Demokraten, unterstrich der britische Konservative Malcolm Harbour die Bedeutung der Richtlinie für kleine und mittelständische Unternehmen, die nahezu 90% der Dienstleistungen in Europa erbringen und die von den derzeitigen Hindernissen im Binnenmarkt „tief frustriert" seien. Der gefundene Kompromiss sei außerdem ein Beispiel „guter Politik“, weil er das Ergebnis von Verhandlungen mit vielen konstruktiven und detaillierten Argumenten gewesen sei.

Die Liberalen betonten ebenfalls, dass die Richtlinie ein Gewinn für die Dienstleistungsfreiheit sei, auch wenn einige Redner, etwa der FDP-Abgeordnete Alexander Graf Lambsdorf, kritisierten, dass die Endfassung der Richtlinie nicht weit genug gehe und in der Diskussion über die Richtlinie Chancen der Liberalisierung klein geredet und Risiken übertrieben worden seien.

Grüne und Vereinigte Linke meinten, das Parlament habe zu früh „kapituliert". Heide Rühle von den Grünen kritisierte der verabschiedete Text biete keine ausreichende Rechtssicherheit, was den Ausschluss bestimmter sozialer und gemeinnütziger Dienstleistungen und die Anerkennung von Tariflöhnen betrifft. Daran ändere auch die Erklärung von Binnenmarkt-Kommissar McCreevy im Parlamentsplenum nichts.
Quelle: Homepage EP

Aktuell...

Suche
Mitgliederbereich
Benutzername

Passwort

BUNDESTAGUNG 2009 - VORSPRUNG DURCH INFORMATION
Die Bundestagung 2009 findet vom 13. - 17 Mai 2009 in Berlin statt. >>>
Hier gehts zum...
BVVF
In eigener Sache: Bereich INTERNA
Der Bereich Interna ist ausschließlich für Mitgliedsunternehmen bestimmt.

Sollten Sie einen Zugang wünschen, senden Sie uns bitte eine Mail mit dem Betreff „Bitte freischalten“.
Wir werden versuchen, Sie dann baldmöglichst freizuschalten; bitte beachten Sie jedoch, dass die Freischaltung unter anderem aus technischen Gründen nur während der üblichen Geschäftszeiten erfolgen kann.
Hier geht's zur...
ANTWORTEN ZUR STANDARDERKLÄRUNG!
Die Europäische Gemeinschaft schreibt ab 2008 für alle Lebensmittelunternehmer (Landwirte) eine Standarderklärung zwingend vor, die vom Landwirt ausgefüllt und beim Schlachtbetrieb mit der Anlieferung der Schweine abgegeben werden muss. Ministerialdirigent Prof. Dr. Zwingmann, Deutschlands "Hygienepapst" im Bundeslandwirtschafts-
ministerium hat ein Vorwort zu diesem Thema für eine Extra-Veröffentlichung geschrieben, die ebenfalls im DVH-Fachverlag, der auch die VFZ herausgibt, erschienen ist. Der DVH-Fachverlag, Bonn, bietet einen entsprechenden Standardblock an, der für diesen Zweck benutzt werden kann. >>>
IN EIGENER SACHE: HINWEIS: BLAUZUNGENKRANKHEIT
Aufgrund der sich ständig schnell ändernden Vorschriften und Bestimmungen ist es nicht immer möglich, den aktuellsten Stand auf dieser Internetpräsenz im Bereich AKTUELLES zu melden. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Interna.

Bitte halten Sie auch immer Rücksprache mit ihrem Veterinäramt. >>>