Home  ::   Kontakt  ::   Druckansicht  ::   LogIn  ::  

DVFB - Deutscher Vieh- und Fleischhandelsbund e.V.

Haus der Vieh- und Fleischwirtschaft
Adenauerallee 176 • 53113 Bonn • Tel.: 02 28 / 28 07 93 • Fax: 02 28 / 21 89 08
DVFB - Deutscher Vieh- und Fleischhandelsbund e.V.

Zum Anzeigen von
PDF Dokumenten:


Get Adobe Reader

 

Mit dem RSS-Feed
des DVFB e. V. auf dem
Laufenden bleiben:


 

Ihr Weg zu uns...
(Nur für Mitglieder)


Haus der Vieh und Fleischwirtschaft

 

Wir helfen Ihnen
bei Ihrem
Internetauftritt:


IntersoluteCMS
19.03.2019rss_feed
Blauzungenkrankheit BTV 6

DEU-NLD_Memorandum_Innergemeinschaftliches Verbringen von Kälbern aus der Sperrzone_Memorandum BMEL; hier: unterzeichnetes Memorandum und Anwendungsbeginn


Das BMEL teilt uns soeben wie folgt mit:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf meine Nachricht vom 14.03.2019, in der ich über die erfolgreiche Abstimmung eines Abkommens mit den Niederlanden zur Verbringung von unter 90 Tage alten Kälbern aus der deutschen Restriktionszone unterrichtet habe. 

Auf Grund von Nachfragen und dem BMEL zugeleiteten Unmutsbekundungen über dieses Abkommen und die damit verbundenen tiergesundheitlichen Garantien möchte ich Ihnen kurz die Hintergründe für das Zustandekommen dieser Vereinbarung erläutern: 

Die niederländischen Experten sehen in der passiven Immunisierung von Kälbern, die Kolostrum geimpfter Muttertiere erhalten haben, keinen ausreichenden Schutz vor einer Infektion mit dem Virus der Blauzungenkrankheit!

Der erste deutsche Vorschlag sah diese Garantie vor, wurde von NLD jedoch abgelehnt.

Sowohl das Friedrich-Loeffler-Institut als auch ein entsprechendes EFSA-Gutachten bestätigen, dass

  1. die Aufnahme von Kolostrum geimpfter Muttertiere nicht zwangsläufig zu einer passiven Immunität von Kälbern führt und somit nicht unbedingt von einem Schutz vor Infektion auszugehen ist. Insbesondere der Impfzeitpunkt, die korrekte Impfung sowie die Kontrolle über die Aufnahme einer hinreichenden Menge an Kolostrum können den Erfolg der passiven Immunisierung des Kalbes  beeinflussen.
  2. die Mutterkühe vor derTrächtigkeit vollständig grundimmunisiert werden müssten, um eine diaplazentare Übertragung von Virus auf das Kalb zu verhindern. Die diaplazentare Übertragung von BT-Virus scheint nach wie vor nicht unmöglich, ist jedoch noch nicht hinreichend wissenschaftlich abgeklärt.

 Das Schutzbedürfnis der Niederländer vor dem Eintrag von Virus der Blauzungenkrankheit ist hoch.

 Um diese genannten Unsicherheiten zu umgehen, wurde in Abstimmung mit den deutschen (FLI) und niederländischen Experten die Testung des geborenen Kalbes auf Virusgenom (PCR) in Kombination mit einem äußerlich anzuwendenden Vektorschutz vereinbart.

 Das abgestimmte Memorandum ist sicher nicht ohne Kosten für die  Wirtschaftsbeteiligten anwendbar, aber es stellt die mit den Niederlanden einzige Verhandlungsgrundlage dar und ist aus Sicht der Experten hinreichend sicher, um eine Verbreitung des Virus in bisher freie Gebiete zu vermeiden. 

 

Ich hoffe, meine Ausführungen tragen dazu bei, das abgestimmte Memorandum als einen Kompromiss zwischen Handelsbedürfnis auf der einen Seite und Sicherheitsbedürfnis auf der anderen Seite zu verstehen.

 


Suche
Anmelden
Benutzername

Passwort

BUNDESTAGUNG 2019 - VORSPRUNG DURCH INFORMATION
BVVF - WIR VERTRETEN DEN MITTELSTAND

Die Bundestagung 2019 findet vom 20. Juni bis 23. Juni 2019 in Bad Zwischenahn statt.

Sicherheit schafft Vertrauen!
Dr. Ellwanger & Kramm GmbH & Co.KG

Der BVVF hat eine Kooperation mit dem Versicherungsmakler Dr. Ellwanger & Kramm. Hier finden Sie maßgeschneiderte Versicherungslösungen speziell für die Vieh- und Fleischwirtschaft.

>>>
Für das moderne Viehhandelsunternehmen….
QS Kompetenz In Transport

KOMPETENZ AUS EINER HAND!
Ein- und Verkaufsbelege, Fahrzeugsdesinfektionskontrollbücher, Standarderklärungen (stets aktuell), Ladelisten, Briefumschläge, LKW-Aufkleber und vieles mehr in unserem Shop….

>>>
In eigener Sache: Bereich INTERNA
Der Bereich Interna ist ausschließlich für Mitgliedsunternehmen bestimmt. Sollten Sie einen Zugang wünschen, senden Sie uns bitte eine Mail mit dem Betreff „Bitte freischalten“. Wir werden versuchen, Sie dann baldmöglichst freizuschalten; bitte beachten Sie jedoch, dass die Freischaltung unter anderem aus technischen Gründen nur während der üblichen Geschäftszeiten erfolgen kann.
Alle sagten:
Alle sagten:
 - "Das geht nicht!" 
 - Dann kam jemand, der wusste das nicht und hat es gemacht.
 - Foto: (C) Steinke
Das geht nicht! Dann kam jemand, der wusste das nicht und hat es gemacht. >>>
Kontaktinformationen auf einen Blick
Kontaktdaten DVFB e. V.
Hier gehts zum...
ANTWORTEN ZUR STANDARDERKLÄRUNG!
Gibt's nur im Paket: Standarderklärung im Standardblock und Antworten zur Standarderklärung (c) DVH Fachverlag Bonn; Nachdruck, Verfielfältigung, Download, etc. nicht gestattet
Die Europäische Gemeinschaft schreibt ab dem 1. Januar 2010 für alle Lebensmittelunternehmer (Landwirte) eine Standarderklärung zwingend vor, die vom Landwirt ausgefüllt und beim Schlachtbetrieb spätestens mit der Anlieferung der Tiere abgegeben werden muss. Ministerialdirigent Prof. Dr. Zwingmann, Deutschlands \"Hygienepapst\" im Bundeslandwirtschafts- ministerium - mittlerweile im Ruhestand - hat ein Vorwort zu diesem Thema für eine Extra-Veröffentlichung geschrieben, die ebenfalls im DVH-Fachverlag, der auch die VFZ herausgibt, erschienen ist. Der DVH-Fachverlag, Bonn, bietet einen entsprechenden Standardblock an, der für diesen Zweck benutzt werden kann. >>>
Hier geht's zur...
Initiative Tierwohl
3. - 6. September 2015: EUROPA ZU GAST BEI FREUNDEN!
Europäische Vieh- und Fleischhandelsunion (U.E.C.B.V.)

Die Jahrestagung der U.E.C.B.V. fand gemeinsam mit der Bundestagung vom 3. bis 6. September 2015 in Düsseldorf statt.

>>>